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Donuts mit Maracuja Glasur

Ein kleines Update zur Großbaustelle vor unserer Haustür. Das Bauschild wird demnächst aufgebaut und nimmt uns die restliche Aussicht. Diese Woche hat das Einspritzen des Betons angefangen und es ist so irre laut, dass es sich wie ein Mini Erdbeben anfühlt und ich schon Angst um das Geschirr hatte, weil in den Schränken so laut am klirren ist. Und der ganze Boden vor dem Nachbareingang ist aufgerissen worden, dass wir gestern einen weniger schönen Bagger direkt vor dem Küchenfenster hatten. Na ja, zum Glück ist der Sommer nun endlich eingekehrt, dass ich nur kurz etwas von der Lautstärke mitbekommen hab und der Anblick der Baustelle mir größtenteils erspart bleibt. 30° C plus sind für die nächsten Tage vorausgesagt. Ich will mich jetzt gar nicht lange mit dem Gerede über das Wetter aufhalten (aber trotzdem: Yeah!!!) und direkt die Kurve zum heuten Post bekommen. Gibt es denn bei diesen hochsommerlichen Temperaturen etwas unpassenderes als eine Frittier Special?

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Aber als vor etwa zwei Wochen meine allerliebste Katja von Stilettos & Sprouts gefragt hat, ob wir zusammen nicht auch mal gemeinsame Sache wollen und direkt mal ein Frittier Special (weil wir beide auf frittiertes Essen stehen – das verbindet eben) vorgeschlagen hat, konnte ich gar nicht anders als total begeistert zuzusagen. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich ja total happy war, als ich Katjas Blog entdeckt habe. Jede Menge lecker Futter und eine so herrlich erfrischende Art zu Schreiben haben mich gleich als Leserin gewonnen. Und dann geschrieben von jemanden, der auch noch soooo herzlich ist – da wusste ich, es passt mit uns beiden!

Der Knaller ist ja überhaupt, dass für uns um ein Haar für selbe Sache entschieden haben. Katja hat sich als Frittierpremiere für Falafel mit einer Joghurt-Minz-Soße entschieden. Falafel wollte ich ursprünglich (allerdings mit roten Linsen) auch machen, weil Falafel einfach so oberhammer lecker sind und in der frittierten Version nochmal besser sind (Katjaaaa, kannste nicht mal ein Bällchen rüberwerfen???).

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Ich hab mich praktisch auf den letzten Drücker für Donuts entschieden, weil das Rezept von Mari für Donuts meinen Weg gekreuzt hat. Die wollte ich eh schon immer mal machen. Ich habe ja schon mal erzählt, dass ich während der Schulzeit einen amerikanischen Freunde hatte und seitdem eine Affinität zu amerikanisches Gebäck habe, weil es bei die Mama immer so leckere Sachen gebacken hat. Ich glaube, dass ich bei ihm das erste mal Donuts (mit einer Orangen Glasur – ich hab ein unglaubliches Futtergedächtnis) gegessen habe.

Winzige Crème Brûlée

Na ja, aber es konnte ja keiner von uns vor zwei Wochen ahnen, dass ausgerechnet dann der Hochsommer ausbricht. Katja, Hand auf’s Herz: Hätten wir uns für etwas anderes entschieden? Wer schon als Kind (Moi) nach dem Freibad in der Frittenbude aus seine Pommes gewartet hat, der präsentiert auch im Hochsommer ein paar zuckersüße (und ich muss sagen, gar nicht fettig schmeckende) frittierte Donuts mit einer (immerhin) erfrischenden Maracuja Glasur.

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Für 8 Donuts mit Maracuja Glasur benötigt man (Rezept gefunden bei Kazuo – ganz leicht abgeändert):

  • 1 Ei (Gr. L)
  • 150 g Mehl (Typ 550)
  • 30 ml Milch
  • 20 g Zucker
  • 15 g Butter
  • 3 g Trockenhefe (Bio)
  • eine Prise Salz
  • 150 g Puderzucker
  • 1-2 Maracujas
  • ca. 1 l Pflanzenöl zum Ausbacken

Zubereitung:

  1. Für die Donuts Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz mischen.
  2. Milch lauwarm erhitzen (geht auch gut in der Mikrowelle – ca. 10-15 Sekunden) und mit dem Ei verquirlen.
  3. Ei-Milch-Mix zur Mehlmischung geben und verkneten (mit der Küchenmaschine).
  4. Weiche Butter stückchenweise hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten (ggf. ein wenig Mehl hinzufügen, wenn der Teig zu nass ist).
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und bedeckt an einen warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen.
  6. Nach der Gehzeit (der Teig sollte sich deutlich vergrößert haben) nochmals durchkneten und in 8 gleichgroße Stücke teilen und diese in Kugeln formen.
  7. Die Teigkugeln ca. 20 Minuten ruhen lassen.
  8. Anschließend die Teigkugeln etwas flachdrücken und mit einem Kochloffelstiel ein Loch in die Mitte bohren und kreisen, so dass sich das Loch vergrößert (ggf. die Donut Rohlinge etwas nachformen).
  9. Die Rohlinge auf ein Backpapier setzen und mit Wasser besprühen und weitere 30 Minuten gehen lassen.
  10. In einem kleinen Topf das Pflanzenöl erhitzen (ca. 170° C). Um zu testen, ob das Fett die richtige Temperatur hat, einen Holzstiel in das Fett tauchen. Wenn kleine Bläschen langsam hochsteigen, kann es losgehen.
  11. Rohlinge mit Hilfe eine Schaumkelle langsam und vorsichtig in das Fett gleiten lassen.
  12. Donuts von beiden Seiten ausbacken. Eventuell die Temperatur nach unten regulieren, wenn die Donuts sehr schnell zu dunkel werden.
  13. Die ausgebackenen Donuts auf Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend auf einem Küchengitter vollständig abkühlen lassen.
  14. Für die Maracuja Glasur Puderzucker mit soviel Maracuja Fruchtfleisch verrühren, dass ein ein Dicker Guss entsteht.
  15. Die Donuts in den Zuckerguss tauchen und abtauchen lassen. Ggf. ein zweites mal glasieren (je nach dem wie dick der Zuckerguss geworden ist und wie viel Zuckerguss man mag).

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