Vegan

Glutenfreie Kokos Schokoladen Cookies mit Pekannüssen [Vegan]

Ich kann es ja nicht oft genug sagen: aber ich denke, dass ich mich seit meinem Blog deutlich mehr mit Ernährung bzw. Ernährungsformen beschäftige. Gerade auch, wenn man sich viel auf englisch sprachigen Blogs herumtreibt, liest man immer wieder wieder Begriffe wie „Paleo“, „Dairy-free“ oder auch „Gluten-free“ (von „healthy“, „cleaneat“ oder „vegan“ ganz zu schweigen). Das letzte mal, dass ich mich intensiv mit Ernährung auseinandergesetzt habe, war, als meine Tochter in Breialter gekommen ist. Ab wann den ersten Kontakt mit Kuhmilch, glutenhaltigen Getreide, Ei, Zucker usw. Und obwohl ich selber nicht wirklich laktosetolerant bin (also ganz typisch asiatisch eben), gehöre ich eher zu der Sorte Mensch, der nach dem Motto „das Leben ist zu kurz…“ lebt. Klar, schlage ich mir nicht gerade den Bauch mit Joghurt, Quark und Co. voll, morgens kommt lieber Sojamilch in meinen Kaffee und auch sonst achte ich darauf, dass der Konsum von allem nicht maßlos ist.

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Mir ist ja schon öfters zu Ohren gekommen (das erste mal sicherlich vor 10 Jahren oder so), dass gerade Weizenmehl der Gesundheit nicht gerade zuträglich ist (aus welchen genauen Gründen, habe ich nicht weiter recherchiert) und wenn ich mir die Supermarktregale ansehe, wo ständig ein neues Ersatzprodukt für glutenfreie Ernährung zu finden ist (was natürlich super für Menschen ist, die an Zöliakie leiden, aber im Zusammenhang, dass ich den Begriff „glutenfrei“ immer öfters irgendwo lese), erweckt es schon den Endruck bei mir, dass der Trend wirklich zu glutenfreier Ernährung geht.

Kokos-Schokoladen-Cookies2

Ob es nun wirklich so ist, dass Weizen so schädlich ist, oder ob es tatsächlich immer mehr Menschen gibt, die kein Gluten vertragen oder ob es gerade nur „IN“ ist an einer Unverträglichkeit zu leiden, kann ich gar nicht beurteilen. Das war auch gar nicht meine Motivation, mich mal an glutenfreies Backen zu versuchen. Motivation war einfach nur meine Neugier, meine Experimentierfreude und Bäckerherz. Und ich muss ja sagen, dass mich das Ergebnis echt überrascht hat. Die Cookies waren überhaupt nicht trocken, was schnell bei glutenfreien Backen passieren kann, da Gluten Feuchtigkeit im Gebäck bindet, oder bröselig und keiner von meinen Testessern hat gemerkt, dass es sich um glutenfreie Cookies handelt, die im übrigen auch noch vegan sind.

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Zucchini Cupcakes mit Schoko Avocado-Frosting [Vegan]

Für ca. 16 Kokos Schokoladen Cookies benötigt man:

  • 100 g Reismehl
  • 70 g Kokosraspel
  • 80 g Vollrohrzucker
  • 40 g Puderzucker
  • 75 g geschmacksneutrales Öl
  • 60 ml Pflanzenmilch (ich verwende immer Sojamilch, da ich sie sowieso immer vorrätig hab)
  • 30 g Kakao
  • 3 g Natron
  • 150 g dunkle Schokolade (Veganer und diejenigen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, sollten immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen – aber das wissen diejenigen ja eh am besten)
  • 50 g Pekannnüsse

Zubereitung:

  1. Ofen auf 190° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Schokolade und Pekannnüsse grob hacken und mischen.
  3. Kokosraspel mit dem Puderzucker fein mixen und anschließend mit Reismehl und Kakao gut vermischen.
  4. Öl, Pflanzenmilch und Vollrohrzucker gründlich miteinander verrühren.
  5. Die trockenen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  6. Ca. 2/3 der Schokolade und Pekannüsse unterheben.
  7. Aus dem Teig mit Hilfe eines Eisportionierer Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
  8. Die Teigkugeln etwas flachdrücken und die restliche Schokolade und Pekannüsse in die Cookies drücken.
  9. Ca. 12-14 Minuten backen.
  10. Cookies kurz abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.

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